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GesangslexikonAuch dieser Teil der Website Gesangsunterricht - Berlin – Reinickendorf dient der Information derer die sich für Musiktheorie interessieren. Im Laufe der Zeit soll hier ein sehr ausführliches Nachschlagewerk für Musikinteressierte, vor allem natürlich meine Schüle, entstehen.Gedeckt singenGedeckt singenDiese Begrifflichkeit ist abgeleitet vom italienischen „cuperto“ und kann mit „bedeckt“ übersetzt werden. Im Bezug auf Gesangsunterricht verwendet man diesen Begriff um eine Beeinflussung der Tonhöhe durch den Zungenmuskel auszudrücken. Anatomisch gesehen legt sich beim singen der Zungenrücken an den Gaumen. Der Luftfluss, der den Ton mit sich trägt, wird dadurch abgedeckt. CupertoübungenCupertoübungenIm Gesangsunterricht werden „Cupertoübungen“ gemacht um zu trainieren die Stimmbänder in der Höhe zusammenzuhalten, zu vermeiden dass sie durch den steigenden Atemdruck auseinandergesprengt werden. Diese Art von Gesangsübungen sichern die höchsten Töne weil man lernt die Stimmbänder in Luft zu betten, anstatt sie mit der Luft zu bedrängen. Offenes“ singenOffenes singenJeder singt bis zu einer bestimmten Lage „offen“. Wie Sie Sich sicher schon gedacht haben liegt der Zungenrücken hierbei nicht am Gaumen an. Ab einer bestimmten Tonhöhe, die für jeden Sänger individuell ist, wird es unangenehm weiter offen zu singen. Dann beginnt man automatisch die Stimme zu decken. Hier unterscheidet sich auch ein klassischer von einem Rocksänger. Der klassische Sänger singt möglichst alle Töne offen, während der Rocksänger hohe Töne deckt. Beim Gesangsunterricht ist es daher ab einem bestimmten Punkt wichtig sich zu entscheiden was man singen möchte, was natürlich nicht heißt, dass man dann nie wieder etwas anderes singen kann. VibratoVibratoDas Vibrato ist eine leichte wellenartige Veränderung der Tonhöhe. Um ein Vibrato in Stimme zu erreichen kommt es auf einen geöffneten Rachenraum und einen gesunden Schluss der Stimmbänder an. Dies ist eine reine Trainingssache, wer regelmäßig Gesangsunterricht nimmt wird irgendwann automatisch ein Vibrato in seiner Stimme finden. KaputtsingenKaputtsingenWenn man versucht in Bereichen die man bereits als unangenehm empfindet weiter offen zu singen kann es zu Verkrampfungen kommen. Man singt dann aus der Kehle. Tut man dies zu lange führt es zu Halsschmerzen und Heiserkeit. Daher sollte man seinen Stimmbändern auch mal eine Pause gönnen. StimmlagenStimmlagenMan unterscheidet bei Männern und Frauen jeweils 3 Stimmlagen. Bei Männern sind dies Tenor, Bariton und Bass, bei Frauen Sopran, Mezzosopran und Alt, jeweils von hoch nach tief. Darüber hinaus unterscheidet man unterscheidet man vor allem bei klassischen Stimmen zwischen einer „hellen“ oder einer „dunklen“ Klangfarbe. Wenn zum Beispiel ein heller mit einem dunklen Tenor zusammen singt erscheint es dem ungeübten Hörer oft so, als würde der dunkle Tenor deutlich tiefer singen als der helle, obwohl beide den selben ton singen. Im Gesangsunterricht werden wir schnell herausfinden welche Stimmlage und Klangfarbe Sie haben und dann natürlich auch Stücke für sie suchen, die zu Ihrer Stimme passen. Bruch in der StimmeBruch in der StimmeKeine Sorge… jeder hat ihn! Im Italienischen spricht man von dem „Bereich des Passagio“, gemeint ist hier der Übergang vom mittleren ins hohe Register der Stimme. Anatomisch gesehen handelt es sich hierbei um eine Veränderung der Schwingungen der Stimmbänder. Um hohe Töne zu erzeugen müssen die Stimmbänder schneller schwingen. Im Gegenzug verringert sich die Weite der einzelnen Schwingung. Bei ungeübten Sängern hört man diesen Übergang durch ein kurzes „einbrechen“ der Stimme. Im Gesangsunterricht lernen wir diesen Übergang so gut wie möglich zu „tarnen“. EinsingenEinsingenWie beim Sport sollte man sich auch vor dem Singen erstmal aufwärmen um ein „Kaputtsingen“ zu vermeiden. Beim singen werden mehr Muskeln beansprucht als man denkt. Im Gesangsunterricht nutzen wir Vokaliesen zum einsingen. KörperspannungKörperspannungUnter dem Begriff Körperspannung versteht man eine Stütze für (ins besondere hohe) Töne. Dabei wird die Bauch-, Rücken- und teilweise die Schultermuskulatur angespannt um den Ton sauber herauszubringen. |
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